Realität: Der Fachkräftemangel in der Schweiz ist differenziert
Viele Unternehmer im Handwerk, Gartenbau und Baugewerbe jammern über „Fachkräftemangel“ – doch selten wird gefragt, warum Fachkräfte fehlen. Ist es wirklich ein Mangel an Menschen … oder ein Problem in den Arbeitsprozessen selbst?
Der Fachkräftemangel-Index Schweiz zeigt, dass der Arbeitsmarkt 2025 strukturiert ist:
Der Index liegt rund 22 % unter dem Vorjahreswert, weil in vielen Berufen mehr Stellensuchende vorhanden sind und weniger offene Stellen ausgeschrieben werden. Gleichzeitig bleibt der Bedarf in bestimmten Berufsgruppen – z. B. Bau- und Technikberufen – hoch.
Das zeigt: Es gibt nicht überall gleich grossen Fachkräftemangel, sondern gerade in praktischen, handwerklichen Bereichen bleibt der Bedarf spürbar.
Laut einer Untersuchung leiden viele Handwerksbetriebe bereits bei der Besetzung von Lehrstellen unter Engpässen: In einer Umfrage gaben über 80 % der befragten KMU an, Schwierigkeiten zu haben, qualifizierte Fachkräfte zu finden – 64 % berichteten explizit von Problemen bei der Lehrlingsrekrutierung im Gartenbau und Baugewerbe.
Das Problem beginnt schon vor der Berufsausbildung – also lange bevor es um „Facharbeiter“ geht.
International zeigen Analysen, dass Arbeitsmarktknappheiten eng mit Produktivitätsproblemen verknüpft sind. Arbeitskräftemangel und Mismatches zwischen Fähigkeiten und Aufgaben können Produktivität drücken – insbesondere, wenn Abläufe manuell, unstrukturiert oder ineffizient bleiben.
Viele Betriebe suchen Fachkräfte für Arbeiten, die sie gar nicht mehr manuell erledigen müssten!
Das klingt drastisch – aber wenn Unternehmen heute immer noch Personal für körperlich schwere Transport- oder Hebearbeiten, Prozessunterbrechungen und ineffiziente Abläufe binden, dann entsteht ein falsches Bild vom Mangel: Es fehlt nicht die Arbeitskraft – sondern die Prozessoptimierung.
In vielen Betrieben bindet man Mitarbeitende an Aufgaben wie:
aufwändiges Heben, Tragen und Verladen von Material
unstrukturierte Übergaben zwischen Baustelle, Lager und Büro
doppelte Erfassungen von Material- und Arbeitszeitdaten
fehlende Standardisierung bei wiederkehrenden Ablaufaufgaben
Diese Tätigkeiten kosten Zeit, reduzieren die Produktivität und machen Jobs weniger attraktiv – selbst wenn das Fachpersonal vorhanden wäre.
👉 Wenn Mitarbeitende bereits am Morgen 20–30 % ihrer Zeit mit solchen Aufgaben verbringen, fehlt ihnen die Kapazität für wirklich wertschöpfende Arbeit wie fachliche Ausführung, Kundenbetreuung oder Qualitätskontrolle.
Hier kommt der HubiBOY ins Spiel – nicht als „Fachkräfte-Ersatz“, sondern als effiziente Unterstützung für körperlich anspruchsvolle Aufgaben:
✅ Körperliche Entlastung für Fachkräfte
✅ Reduktion unnötiger Wege und Transportzeiten
✅ Effizientere Material- und Gerätebewegung auf Baustelle & Garten
✅ Mehr Zeit für Wertschöpfung statt reiner Logistik
✅ Modernere Arbeitsumgebung – attraktiv für Mitarbeitende
Gerade im Garten- und Baukontext, wo oft schwere Lasten bewegt werden müssen, kann ein HUBiBOY Produktivität und Mitarbeitermotivation signifikant steigern.
Ein Betrieb, der Fachkräfte bindet, damit sie schwere Lasten schieben, tragen oder verladen, verschwendet Potenzial. Denn diese Tätigkeiten:
ziehen Zeit von wertschöpfenden Aufgaben ab,
senken die Motivation,
und machen den Arbeitsplatz weniger attraktiv für qualifizierte Mitarbeitende.
Wenn diese Aufgaben durch technische Assistenz wie den HUBiBOY übernommen werden, gewinnen Unternehmen:
mehr effektive Arbeitszeit pro Mitarbeitendem
geringere körperliche Belastung
bessere Arbeitsbedingungen – ein Plus bei Recruiting
Der Fachkräftemangel in der Schweiz ist nicht überall gleich stark – aber im Bau- und Handwerksbereich weiterhin spürbar.
Viele KMU suchen Personal für Tätigkeiten, die durch prozessoptimierte Technik entlastet werden könnten.
Effizienz und Produktivität sind genauso wichtig wie Personalrekrutierung.
HubiBOY bietet eine konkrete, arbeitsentlastende Lösung, die Mitarbeitende frei macht für das, was wirklich zählt: Facharbeit.
Der Fachkräftemangel ist kein Schicksal – sondern eine Chance, Arbeit neu zu organisieren.
Jun.2026, CL
Fachkräftemangel-Index Schweiz 2025 – Adecco & Stellenmarkt-Monitor Schweiz
https://www.stellenmarktmonitor.uzh.ch/de/indices/fachkraeftemangel.html
Fachkräftemangel-Index Studie (Nov 2025, PDF) – Adecco & UZH
https://www.adeccogroup.com/-/media/project/adecco-group/switzerland/swiss-skills-shortage/2025/files/fachkr%C3%A4ftemangel-index-2025_de.pdf
Fachkräftemangel im Handwerk beginnt bei Lehrstellen – Nau.ch / Keystone-SDA
https://www.nau.ch/news/wirtschaft/fachkraftemangel-im-handwerk-beginnt-bei-der-lehrstellenbesetzung-66588558
Struktureller Arbeitskräftemangel Schweiz (KOF) – kmo.admin.ch
https://www.kmu.admin.ch/kmu/en/home/new/news/2026/increasing-labor-shortage-switzerland.html
Labour shortages & productivity – OECD – Überblick zu Ursachen & Produktivität
https://www.oecd-ilibrary.org/en/topics/sub-issues/human-capital-and-educational-policies/labour-shortages-and-productivity.html